Veranstaltungen

P r e s s e m i t t e i l u n g
des Vereins „Freundeskreis der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg e.V.“
Neue Mitte Tempelhof - BZB an den Te-Damm
Workshop 3 des Freundeskreises:
Vier Kultureinrichtungen in einem Haus
Viele Chancen, viele Wünsche – doch der passende Name fürs neue
Haus fehlt noch
Am 14. November 2018 fand im Rahmen des 3. Workshops zur Neuen Mitte
Tempelhof (NMT) eine Premiere statt. Zum ersten Mal präsentierten sich die
Leiterinnen und Leiter der Tempelhof-Schöneberger Kultur- und Bildungseinrichtungen
gemeinsam zum Thema Vier Kultureinrichtungen im neuem Haus am Te-Damm.
In einem kurzen Impulsvortrag skizzierte Danilo Vetter, Leiter der Stadtbibliothek
Pankow, die vielfältigen Chancen, aber auch die großen Herausforderungen, die ein
gemeinsames Zusammenwirken von vier Kultureinrichtungen in einem großen
Gebäude bieten.
In zwei Arbeitsgruppen diskutierten interessierte und engagierte Bürgerinnen und
Bürger mit den Verantwortlichen der Bezirkszentralbibliothek, der Volkshochschule,
der Musikschule und der Bezirksmuseen über die künftige Ausgestaltung des neuen
Kulturstandorts am Tempelhofer Damm.
Deutlich wurden in den Arbeitsgruppen die Wünsche der Anwohner und Nutzer
formuliert. Der Wunschkatalog beinhaltet: Lesecafé, Kino, Freihandpräsentation und
crossmediale Angebote, ein analoges wie digitales Bürgerarchiv, mehr PCArbeitsplätze
und mehr Leseräume für Jung und Alt.
Am Standort NMT kann die künftige Zusammenarbeit von Volkshochschule,
Musikschule, Museen und Kunstamt fachübergreifend entwickelt werden wie zum
Beispiel die Mehrfachnutzung von Räumen oder eine gemeinsame Administration. Der
Kulturstandort wird dazu beitragen, die Defizite an Infrastruktur zu mildern.
Ein großer Veranstaltungssaal für Ensemblemusik fehlt im gesamten Bezirk.
Institutionsübergreifende Angebote wie „Abendbrotkultur“ oder ein „Skulpturen-Lese-
Garten“ bieten die Chance, unterschiedliche Kunstarten an einem zentralen, gut
erschlossenen Ort in Tempelhof anzubieten.
Im abschließenden Plenum war sich die Mehrheit der Anwesenden einig, dass der
neue Standort die offensichtlichen Defizite an kultureller Infrastruktur deutlich
verringern kann. Diskussionsbedarf besteht weiterhin über einen attraktiven Namen für
den neuen Kultur- und Bildungsstandort in Tempelhof. Der Vorschlag „TEMA“ wurde
kritisch aufgenommen.
Frank Sommer, Sprecher des Freundeskreises, bezeichnete die Neue Mitte
Tempelhofs als „hervorragenden Chancenstandort für Tempelhof. Trotz mancher
Bedenken gegen das Projekt haben bei allen Workshops die positiven Chancen im
Mittelpunkt gestanden.“
Für den Freundeskreis zog er eine positive Bilanz der bisherigen Workshops zur NMT
Er kündigte für 2019 weitere Aktivitäten und Veranstaltungen an. So sei derzeit eine
Veranstaltung mit der Tempelhof-Schöneberger Kommunalpolitik zur bezirklichen
Bibliothekspolitik geplant.
Berlin, Dezember 2018
Frank Sommer
Sprecher des Freundeskreises


P r e s s e m i t t e i l u n g

 

des Vereins „Freundeskreis der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg e.V.“

Innengestaltung Neubau Bezirkszentralbibliothek
am Te-Damm

 

Workshop 2 des Freundeskreises:
Arbeitsbereiche, Ruhezonen, Ideen zur Raumgestaltung
zum Gebäude Bibliothek+++ Neue Mitte Tempelhof

 

Am 4. Juli 2018 lud der Freundeskreis zum 2. Workshop zur Gestaltung des Neubaus der Bezirkszentralbibliothek (BZB) am Tempelhofer Damm.

Eröffnet wurde der Abend durch den Impulsvortrag von Dr. Jonas Fansa, Leiter Publikumsdienste der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB). Beeindruckendes Fotomaterial von Bibliotheksneubauten in Dänemark, Holland und Stuttgart gaben einen Ausblick, was auch am Tempelhofer Damm möglich sein könnte. Besonders die offene Gestaltung unterschiedlicher Bibliotheksräume zeigte bei den Besucher/innen nachhaltige Wirkung und regte zum Austausch an. In den anschließenden Workshops wurden zahlreiche Vorschläge für die künftige Gestaltung der BZB eingebracht.

 

Offene, lichte Räume, Barrierefreiheit, Sichtkontakte zum umliegenden Stadtgrün, ein leicht verständliches Orientierungs- und Leitsystem wurden gefordert.

Angesichts eines fehlenden Kinos in Tempelhof sollte dieses in die künftige Bibliothek integriert werden.

Deutlich formuliert wurde der Wunsch nach einer Bibliothek als öffentlichem Kommunikations- und Bildungszentrum. Ganz oben auf der Wunschliste stehen die Einrichtung von barrierefreien Arbeitsplätzen für PCs und Bereiche für ruhiges und konzentriertes Arbeiten und Rückzugsräume zum Lesen.

 

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Bibliothek, VHS, Musikschule, Galerien und Museen sollte sicherstellen, dass der generationenübergreifende Informations- und Wissensaustausch ebenso stattfinden kann wie spezielle Bildungsangebote für Jugendliche und andere Bevölkerungsgruppen.

Frank Sommer, 1. Sprecher des Freundeskreises, zeigte sich begeistert von der Idee eines kommunalen Kinos im Neubau und den vielversprechenden Ergebnissen des 2. Workshops.

 

Der 3. Workshop findet statt am
Mittwoch, 14.November 2018, 19:30 Uhr
Thema: Bibliothek, VHS, Musikschule und Bezirksmuseum im Neubau am Te-Damm: Ideen, Chancen, Visionen.
Die Leiter/innen der vier bezirklichen Einrichtungen im Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern von Tempelhof.

 

Berlin, 19. Juli 2018

 

Frank Sommer

 

Sprecher des Freundeskreises

 

1. Workshop zur Neuen Mitte Tempelhof

 

Beeindruckende Pläne für die neue Bezirksbibliothek
am Tempelhofer Damm

 

Entwürfe, Skizzen, Modelle, Ideen
zum Gebäude Bibliothek+++ Neue Mitte Tempelhof

Am 25. April 2018 lud der Freundeskreis Studierende der Hochschule Bochum und der TU Berlin in die BZB in der Götzstraße, um ihre Pläne, Skizzen und Ideen zum Neubau der Bezirkszentralbibliothek am Tempelhofer Damm vorzustellen.

50 Bewohner/innen, Bibliotheksnutzer/innen, Bezirkspolitiker/innen und Fachpublikum kamen zum 1. Workshop des Freundeskreises.

Eröffnet wurde der Abend durch Impulsvorträge von Professor Katharina Feldhusen (Hochschule Bochum) und Prof. Dr. Matthias Ballestrem (TU Berlin), die in die Studienaufgabe einführten: Neubau am Tempelhofer Damm, gemeinsames Gebäude für Bibliothek, vhs, Musikschule und Kommunales Museum, Nutzfläche Bibliothek 6.000 m², Solitärbau oder flache Gebäudestruktur.

In vier Workshopteams stellten die Studierenden den Besuchern anschließend ihre Entwürfe vor. Die Pläne und Modelle überzeugten das Publikum durch einen unglaublichen Ideenreichtum und waren teilweise atemberaubend und visionär.

Nach den beeindruckenden Präsentationen durch die Student/innen wurden die Bibliotheksideen mit dem Publikum diskutiert. Fragen zur effektiven Raumnutzung, zur Barrierefreiheit und zur Aufenthaltsqualität wurden fachkundig und engagiert besprochen.

Äußerst kritisch wurde diskutiert, ob ein zukünftiger Bibliotheksneubau höher als der Rathausturm sein dürfe, ob Tempelhof tatsächlich eine „städtebauliche Markierung“ mit einem Hochhausturm brauche und für wen der neue Bibliotheksbau entwickelt werde, für Architekturtourist/innen oder für die Tempelhofer Bewohnerschaft.
Im abschließenden Plenum wurden die Vorzüge und kritische Anmerkungen aus den vier Workshopteams zusammengetragen und besprochen.

Frank Sommer, Vorsitzender des Freundeskreises der Tempelhof-Schöneberger Bibliotheken, bedankte sich bei den Studierenden, den beiden Professoren und den Besucher/innen für die engagierte und produktive Teilnahme am Workshop.

 

Sommer kündigte an, der Freundeskreis werde die Entwicklung der Neuen Mitte Tempelhofs auch künftig mit Bürgerveranstaltungen unterstützen und die Aktivitäten der Politik engagiert begleiten.

Der 2. Workshop zum Thema "Innengestaltung und verschiedene Nutzerwünsche im Neubau am T-Damm" findet am Mittwoch, 4. Juli 2018 wieder um 19:30 Uhr in der BZB in der Götzstraße statt. Eine ebenso engagierte Diskussion ist erwünscht.


Download
Unser neuer Flyer zur Neuen Mitte Tempelhof und zur Mitgliederwerbung
FlyerNMT_RZ.pdf
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Bilder von der Podiumsdiskussion zur Neuen Mitte Tempelhof:

Fotos: Weil

Deutliches JA für neue Bibliothek am Tempelhofer Damm            Angeregte Debatte bei der Podiumsdiskussion des Freundeskreises der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg

Am 5. Dezember 2017 lud der Freundeskreis Bezirkspolitikerinnen und –politiker aller Fraktionen der BVV zur Informations- und Diskussionsveranstaltung „Neue Mitte Tempelhof - Eine Riesenchance für die Bezirkszentralbibliothek“. Zahlreich erschienene Anwohner und Nutzer der Bibliothek nahmen diese Gelegenheit der Information und des Meinungsaustauschs wahr.
Auf dem Podium konnte der Vereinsvorsitzende Frank Sommer hochkarätige und hochpolitische Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Einführend stellte der Architekt Ralf Fleckenstein die bisherigen Ergebnisse für das Gesamtprojekt „Neue Mitte Tempelhof (NMT)“ vor. Ergänzt wurden seine Ausführungen vom Leiter der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg, Dr. Boryano Rickum. Der Zeit- und Maßnahmenplan wurde von Frau Sanna Richter von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen erläutert.
In den Wort- und Bildbeiträgen der Referenten wurde deutlich, wie gewinnbringend die Neuordnung des öffentlichen Raums der NMT werden könnte. Insbesondere der Kulturbaustein als integrierter Standort für Bibliothek, Volkshochschule, Musikschule und Museum könnte ein kultureller Leuchtturm für Tempelhof werden. Die Gesamtkosten dieses Bibliothek+++ genannten Projekts werden auf ca. 50 Millionen Euro beziffert.
Nach dem Informationsteil wurden die Vertreter der politischen Parteien auf das Podium gebeten, um ihre Sicht auf das Projekt NMT darzustellen. Sehr schnell wurde die grundsätzliche Sympathie der Diskutanten für die Zukunftspläne NMT deutlich. Alle Redner wiesen auf die Bedeutung der Bürgerbeteiligung im Rahmen des Prozesses hin.
Beim engagierten Austausch zwischen Publikum und Podium wurden insbesondere
Einwände gegen den Abriss der bisherigen Bezirkszentralbibliothek vorgebracht. Die
Podiumsvertreter aller Fraktionen der BVV machten deutlich, dass die Sanierung des
jetzigen, maroden Bibliotheksgebäudes aus inhaltlichen und finanziellen Gründen
abzulehnen ist. Ein Neubau könne besser auf künftige multifunktionale Nutzungen
eingehen und das Flächenangebot verbessern. Die Redner stellten deutlich die mit
dem Projekt NMT verbundenen Chancen für die Weiterentwicklung der
Bezirksbibliothek heraus.
Hinsichtlich der nächsten Schritte zur Umsetzung des Projekts muss sich nun das
Bezirksamt mit einem Grundsatzbeschluss bis zum Frühjahr 2018 gegenüber dem
Senat positionieren.
Die Veranstaltung des Freundeskreises zeigte den Informationsbedarf und den
Wunsch nach Beteiligung und Auseinandersetzung im Entwicklungsprozess des
Gesamtprojekts. Mehrere Teilnehmer des Podiums bedankten sich beim Veranstalter
für die informative und gut gestaltete Informationsveranstaltung. Der Sprecher des
Freundeskreises und Moderator des Abends bedankte sich seinerseits bei den
zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürger für deren Interesse und engagierte
Beteiligung.
Der Freundeskreis der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg wird weiterhin, so
Frank Sommer, „den Prozess wohlwollend, kritisch und treibend begleiten.“
„Wir wollen um das Jahr 2025 die Neue Mitte Tempelhof mit einer modernen
Bibliothek am Tempelhofer Damm!“
Berlin, 12. Dezember 2017
Frank Sommer
Sprecher des Freundeskreises

 


Am Donnerstag, den 8. September 2016 veranstaltete der "Freundeskreis der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg" eine Podiumsdiskussion "Zukunft der Stadtbibliothek in Tempelhof-Schöneberg" mit Kandidaten der BVV bzw. Parteienvertretern des Bezirks. Zugesagt hatten Bezirkspolitiker bzw. Vertreter der CDU (Christian Zander), SPD (Melanie Kühnemann), Grüne (Jörn Oltmann), Die Linke (Elisabeth Wissel). Die Moderation übernahm der Sprecher des Freundeskreises Frank Sommer. Alle auf dem Podium wollten sämtliche Bibliotheksstandorte erhalten. Die Gäste wagten für 2017 am Schluss eine Prognose: Die Sanierungspläne für die Standorte abschließen und in die erforderlichen Baumaßnahmen eintreten.
Der neu gegründete Freundeskreis wird diese Versprechen kritisch überwachen und notfalls Alarm schlagen!

Der Vereinsvorsitzende Frank Sommer (rechts) und die Vorstandsmitglieder Dieter Hapel und Ilse Layer (links) in der Diskussion mit  den o.g. Bezirkspolitikern
Der Vereinsvorsitzende Frank Sommer (rechts) und die Vorstandsmitglieder Dieter Hapel und Ilse Layer (links) in der Diskussion mit den o.g. Bezirkspolitikern
Interessierte Bürger folgen der Diskussion um die Zukunft der Stadtbibliothek
Interessierte Bürger folgen der Diskussion um die Zukunft der Stadtbibliothek